präsentierte beim mittlerweile traditionellen Winemaker‘s Dinner im Gourmetrestaurant „Der Butt“ am 6. März 2010 seine erlesenen Weine.
Es besuchte uns ein aufsteigender Winzer aus Ellerstadt in der Pfalz, der sich – zum Glück für viele Weinliebhaber – im Jahre 1989 dafür entschied, Winzer zu werden. Markus Schneider folgte jetzt einer persönlichen Einladung von Tillmann Hahn in das Ostsee Hotel, die beim jährlichen Charity-Weinevent „Big EUROPA“ ausgesprochen worden war.
Mit Begeisterung folgte Schneider dieser Einladung nun im März. Mit dabei hatte er  sieben verschiedene Weine, die nur darauf warteten, verkostet zu werden - für den Genuß einer fein abgestimmten Kombination von Wein und Speisen.
Bevor Markus Schneider mit der Vorstellung des ersten Weines begann, erzählte er von seinen Anfängen als Winzer. In einer alten Scheune und mit etwas Kapital von seinem Vater Klaus Schneider, setzte er das Fundament. Nach dem er von 1991-1994 das Handwerk als Winzer erlernte, kam 1994 der erste Jahrgang vom Weingut Schneider auf den Markt. Heute besitzt die Familie eine Rebfläche von 50 Hektar bei der 50% weiß (Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Weißburgunder, Grauburgunder) und 50% rot (Merlot, Spätburgunder, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Portugieser und St. Laurent) bestockt sind. Nicht nur dank seiner erstklassigen Weine, sondern auch durch die legendären Namen, die Schneider für seine Weine auswählt, hat sich das Weingut fest in der Welt der Weinliebhaber etabliert. Einer seiner Weine ist der Cabernet Sauvignon „Tohuwabohu“, zu dem an diesem Abend passend das heißgeräucherte Filet und die zweimal gegarte Brust vom Mecklenburger Weiderind mit Sellerie und kräftigem Rübensud serviert wurde. „Tohuwabohu“ bedeutet die größtmögliche Unordnung, die der ordnenden Hand eines Gottes bedarf. Eine Widmung für Schneiders kleinen Sohn, der bei der Namensgebung eine wichtige Rolle spielte, da er „nicht nur alles auf den Kopf stellt, sondern vieles neu ordnet“.
Für echte Unordnung jedoch sorgte der Winzer an diesem Tag nicht . Denn während der einzelnen Gänge erklärte er die Besonderheiten jedes Weines und sprach dabei auch über die Anbaulage, das Aroma und den Geschmack – von dem sich die Gäste dann gleich selber überzeugen konnten.
Nachdem der siebte Gang, eine gebrannte Ziegenquarkcreme mit Zitrusfrüchten und Weinschaumeis zusammen mit dem 2009 Sauvignon Blanc „Kaitui“ serviert wurde, verabschiedete sich Markus Schneider unter begeistertem Beifall der Gäste und das Winemaker’s Dinner neigte sich dem Ende zu. Es war wieder ein Genuß!
Lernen Sie auch in den nächsten Monaten weitere spannende Weine kennen und die Menschen, die dahinter stehen: die mit viel Liebe, Begeisterung, Erfahrung und handwerklichem Geschick erstklassige Weine erzeugen. Das nächste Winemaker´s Dinner findet am 23. April statt. Zu Gast ist dann die Familie De Waal vom Weingut Stonewall aus Südafrika (passend zur Fußball WM
). Mit im Gepäck dabei sind natürlich Spitzengewächse vom Kap. Genießen Sie ein perfekt auf die Weine abgestimmtes 5-Gänge-Menü von Sternekoch Tillmann Hahn und lernen Sie die Familie De Waal persönlich kennen.
Das Team rund um Tillmann Hahn und ich – wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weiterhin viel Spass beim Genießen und Entdecken spannender Weine aus der ganzen Welt wünscht Ihnen,
Tim Blaszyk
Restaurantleiter / Sommelier “Der Butt”
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Dienstag, 07. Februar 2012
Sehr geehrter Herr Blaszyk,
bevor Sie Ihren BLOGartikel veröffentlichen, sollten Sie diesen vielleicht nochmals “Korrektur” lesen lassen. Kenntnisse über Wein allein reichen hier wohl für einen BLOGartikel nicht.
Was soll denn jetzt die ganze Welt über die Yachthafenresidenz denken?
Mit freundlichen Grüßen
Frau Vitka
Kommentar von Frau Vitka – 23. März 2010
Liebe Frau Vitka,
herzlichen Dank für Ihren Hinweis! Da hat Herr Blaszyk wohl voller Begeisterung über den gelungenen Abend zu schnell auf den Button “Veröffentlichen” geklickt und dann, herrjeh, haben sich doch ein paar Fehler eingeschlichen. Aber so etwas lässt sich ja schnell korrigieren. Wer jetzt noch Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten
Viele Grüße von der Ostsee, Birgit Döring
Kommentar von Birgit Doering – 24. März 2010