Die Piraten zu Gast bei den Robben

23. Juni 2015

Zusammen mit der Piratenschiff-Crew bei den Robben im Forschungszentrum Hohe Düne

Bei strahlend blauem Himmel, schönstem Sonnenschein und einer typischen steifen Ostseebrise machten wir uns gemeinsam mit unseren kleinen Gästen auf den Weg zum Robben-Forschungszentrum.

Schon auf dem Hinweg durchlöcherten uns die Kinder mit Fragen. „Was fressen Robben?“, „Wie alt werden sie?“, „Wie viele Robben leben dort?“, „Wieso?“, „Weshalb?“, „Warum?“. Mein Kollege Uwe und ich scheiterten bei der Beantwortung der meisten Fragen kläglich.

Endlich angekommen bezahlten wir zuerst den Eintritt, jeder bekam einen Robben-Stempel auf die Hand und dann konnte unsere kleine Expedition auch schon losgehen. Auf dem Forschungsschiff beobachteten wir die Robben bei der Arbeit mit den Forschern.

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Als erstes entdeckten wir den Seebären Fin welcher uns als „Einheimischer“ vorgestellt wurde, da er ursprünglich im Rostocker Zoo wohnte. Was Fin auffallend gut kann ist faul in der Sonne liegen und dösen. Für uns war das von großem Vorteil, da wir ihn so von ganz nah betrachten konnten.

In einem separaten Becken tobten die beiden jüngsten Bewohner des Forschungszentrums. Eric und Teun sind zwei kalifornische Seelöwen und sind ganz frisch dazu gezogen.

Um uns eine bessere Sicht auf die insgesamt zwölf Robben zu verschaffen, ging es ein Deck höher. Oben angekommen sahen wir, was für ein wildes Getümmel sich im Wasser abspielte.

Auf dem Forschungsschiff trafen wir die Wissenschaftlerin Fabiola. Sie weiß ganz viel über die zwölf Robben, welche übrigens alle männlich sind, und beantwortete die vielen Fragen der Kinder sowie Uwes und meine. So erfuhren wir unter anderem wie alt Robben werden können und lernten den mit 33 Jahren ältesten Bewohner der Forschungsstation, den Seehund Marco kennen, der trotz hohen Alters noch fit wie ein Turnschuh ist.

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Bei der Übungsstunde mit dem Seehund Moe erklärte uns Fabiola wie die Wissenschaftler vor Ort die Sinnesorgane der Robben erforschen. So wird zum Beispiel untersucht, ob die Robben Farben wahrnehmen können und ob Sie mit ihren Barthaaren Objekte am Meeresgrund ertasten können. Nach jeder erfolgreich erfüllten Aufgabe bekam Moe Fische zur Belohnung. Bei dem Anblick grummelte plötzlich mein Bauch… Hunger!!! Und auch den Kindern tropfte bereits der Zahn. Wir bedankten uns bei Fabiola und machten uns auf den Rückweg zum Piratenschiff.

Später bei Fischstäbchen mit Kartoffelpüree fachsimpelten wir alle gemeinsam über Fin, Marco, Moe und die anderen Robben des Forschungsschiffs.

Uwe und ich freuen uns schon auf die nächste Woche, wenn wieder der Ausflug zur Robbenstation auf dem Programm des Piratenschiffes steht.

Ihre Nadja Böhm

Leiterin der Animation

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Freitag, 23. Februar 2018