Die Geister waren los auf der Hohen Düne

05. November 2009

Nadine Böhm als Teufelin auf Hohe Düne zu Halloween

Ich musste noch alle Geister, Teufel, Vampire und ähnliche gruselige Gestalten aus allen Ecken unserer „Elvira“ vertreiben und komme daher erst heute dazu, von dem schaurigen Spektakel am letzten Freitag auf Hohe Düne zu berichten. Aber das will ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

Ja, eigentlich feiert man Halloween erst am 31. Oktober, aber wir konnten es dieses Jahr nicht erwarten und verlegten das Fest der Gespenster, Kürbisse und Süßigkeiten einfach auf einen Tag früher. 

Morgens ging es gleich los, verwandelte sich doch unsere nette Kindercrew in eine furchteinflößende Bande aus Teufeln, Vampiren und Gespenstern und aus der rustikalen „Elvira“ wurde ein Gruselschiff, so dass sogar dem furchtlosen Käpt’n Blaubär das Blut in den Adern gefror. Spinnweben schmückten die Eingangstür, Fledermäuse hingen von der Decke und in einigen Ecken versteckten sich Spinnen und Ratten.
Die Kinder sollten natürlich auch nicht unverkleidet bleiben. Also legten wir mit ausrangierten Bettlaken, Schere und Farbe los und kreierten die gruseligsten Kostüme, die man jemals auf Hohe Düne gesehen hat. 

Was wäre ein Halloween ohne Trick or Treat – Gib mir Süßes, sonst gibt’s Saures! Also machten wir uns bei einbrechender Dunkelheit, ausgestattet mit großen ;-) Papiertüten, auf den Weg durch die Anlage der Yachthafenresidenz, um geeignete Opfer zu finden. Wir sollten nicht lange suchen müssen! Unser erster Halt war die nette Concierge in der Hotel- Lobby. Mit fürchterlichem Geheul und Geschrei überraschten wir sie bei ihrer Arbeit und sahen: ihr war die Angst ins Gesicht geschrieben. Das war unser Erfolg und so bekamen wir die ersten Süßigkeiten für all unsere kleinen Monster.
Unser Beutezug ging mit großer Freude weiter und wir konnten bei den Shops, an der Rezeption und sogar an der Kaminbar weitere Beute erobern. Unser letztes Ziel war das Café Roma. In der Dunkelheit waren wir noch finsterer und noch grusliger, Graf Dracula wäre erblasst vor Neid. Mit wildem Geschrei fielen wir bei den Kollegen vom Café Roma ein. Auch sie erschraken fürchterlich und zum Dank, dass wir sie verschont ließen, gab es noch einmal eine ordentliche Füllung für unsere Tüten.
Nun war der Appetit auf Schoki & Co doch schon sehr groß und wir traten unseren Rückweg an. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, noch einige vorbeilaufende Leute zu erschrecken. So schnell sollte man uns nicht vergessen. Buuuuhhhh!!!!

In der Offizierskabine wurden dann die Tüten auf den langen Holztischen geleert und wir konnten mächtig stolz auf eine Menge Süßigkeiten sein. Da gab es Gummibärchen, Lollis, Brausepulver, Schoko-Riegel, Bonbons, Puffreis und ach – all das, was ein Kinderherz erfreut.  Es wurde natürlich alles gerecht aufgeteilt und jedes Kind steckte sich gleich etwas in den wässrigen Mund.
Alle hatten plötzlich großen Durst und wir brauten uns in schummrigem Licht eine eklige Gruselbowle. Unsere Zutaten waren Glupschaugen, Gehirnhälften und gehäutete Zehen, besser bekannt als Kirschen, Aprikosen und Mandarinen, vermischt mit diversen geheimnisvollen Flüssigkeiten und einigen blauen Haaren von Käpt’n Blaubär’s Fell. Fertig war die gruseligste (und leckerste) Bowle, die je auf der „Elvira“ getrunken wurde.

Plötzlich ging das Licht aus und man konnte schaurige Musik hören. Was konnte das nur sein? Wir hörten aus irgendeiner Ecke unsere Namen und keiner wusste so recht, wer das sein könnte. Alle Kinder, einschließlich der sonst so furchtlosen „Elvira“- Crew, fingen laut an zu schreien. Alle waren doch anwesend??? Oder hatte sich einer von uns heimlich aus dem Staub gemacht, um ein bisschen unsere Nerven zu kitzeln? Nein, alle waren da…und wir wissen bis heute nicht, wer das gewesen sein könnte!!!

HAPPY HALLOWEEN! wünscht
(Teufelin) Nadja Böhm
Leiterin der Animation

Halloween Geister in der Yachthafenresidenzkleine Geister im Ostsee Hotel

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Familie & Kinder
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